Emocore, Screamo und Emo Musik – Was ist das?

Oktober 27, 2007 by admin  
Filed under Emo Musik

Screamo ist ein Sub-Genre des Emos. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern Scream und Emo zusammen, kombiniert also “raue” Schreielemente mit gefühlvoll gesungenen Passagen. Grundsetztlich steht im Vordergrund allerdings eine sehr gefühlvolle Message, die meist das Thema Liebe beinhaltet oder sich mit Verlustängsten beschäftigt. Die Screamelemente stärken hierbei nur das Volumen und unterstützen die Eindringlichkeit bzw. die Überzeugung des Gesungenen.

Screamo entwicklte sich in den frühen 90ern in Kalifornien, als Abspaltung des New-Yorker Post-Hardcore. Das Label Gravity-Records veröffentlichte damals Alben von Emobands wie Heroin, Angel Hair, Antioch Arrow, Universal Order of Armageddon oder Swing kids. Etwa zeitgleich erschienen Alben von New-Yorker Bands wie Native Nod, Merel, 1.6 Band, Rye Coalition und Rorschach unter den Labels Gern Blandsten Records und Troubleman Records. Diese Bands gelten noch heute als wichtiger Einflussfaktor für Newcomer-Bands.

Die damaligen Bands bezeichneten sich jedoch nicht selber als “Screamo-Bands” im heute verstandenen Sinne. Vielmehr zeichtnete sich ihre Spielart dadurch ab, dass Einflüsse aus Indie-Richtung erkennbar waren und die Musik weniger chaotisch wirken sollte. Der Begriff Screamo wurde eigetnlich erst richtig akut, als sich um 2000 rum, Bands immer mehr Merkmale des Post-Hardcore und des Metalcore aneigneten. Unterstützt haben diese Entwicklung vor allem das Musikfernsehen, -magazine und das Internet. Von “Insidern” werden oft herablassend die Begriffe “Popcore,” “Emobop,” “Mall Emo,” “Mainstreamo,” oder “Fake Screamo” gebraucht.

Musikalisch ist der Screamo im Post-Hardcore Bereich verankert, so finden sich logischerweise Parallelen zum Post-Hardcore wie z.B. Breakdowns, zahlreiche Tempowechsel und wirkt im Gegensatz zum oldschool-Hardcore komplexer und langsamer. Das Screamen, also Schreien der Texte steht gesanglich im Vordergrund und wird typischerweise durch Gitarren-, E-Bass-, und Schlagzeugspiel begleitet. Jedoch sind auch häufig Clean-gesungene/gesprochene Parts wiederzufindenm, um die ausgedrückten Gefühle zu bekräftigen. Auf kommerzieller Ebene konnte der Screamo hingegen nur geringe Erfolge erzielene, so ist der Erwerb von Platten am einfachsten
über Aktionshäuser wie Ebay.

Der Emo-Test

Oktober 20, 2007 by admin  
Filed under Emonation News

Emo-Online-Shop.de hat nun einen eigenen Emo-Test. Wir freuen uns über Dein Feedback und wünschen viel Spaß. Gern kannst Du natürlich über Deine Ergebnisse beim Emo-Test berichten.

Hier geht es zum Emo Test.

Chiodos – Bone Palace Ballet

Oktober 4, 2007 by admin  
Filed under Emo Musik

Während Stimmen befürchteten, dass die 6 Post-Hardcorer der Band Chiodos aus Flint(Michigan), mit ihrem Album “All’s well That Ends Well” nun endgültig die Chaos-Hardcore Schiene einschlagen würden, beweist das neue Album “Bone Palace Ballet” (Release: 28.9.07) das Gegenteil. Während der 1. Song “Is it Progression if a Cannibal uses a fork?” noch für ein bisschen Verwirrung, auf Grund von teilweise angehackten Liedaufbau, sorgt, kommt der 2. Song “Lexington” aüßerst kreativ rüber. Elemente aus der Klassik, wie Geigen und Klavier lassen das Lied in hellem Glanz erleuchten und machen den Song unglaublich voluminös. Harte Scream-Parts unterlegen den Song “Bulls make money, Bears make Money, Pigs get slaughtered” und überzeugen auf ganzer Linie, allerdings wirkt der Gesamtklang des Liedes an einigen Stellen etwas unzusammenhängend und ungeordnet. Sehr schöne Schlagzeug-Beats hat das nächste Lied “A letter from Janelle”. Der Song ist ein Beispiel dafür, dass die Band in der Lage ist kreativ und abwechslungsreich zu Arbeiten. “I didn’t say i was powerful, I said I was a Wizard” und “Life Is A Perception Of Your Own Reality” gehen sehr in die Richtung die auch Bands wie “My Chemical Romance” eingeschlagen haben und wie man sieht, erfolgreich. Zwischen diesen beiden Songs befindet sich die etwas härtere Nummer “Teeth the Size of Piano Keys”. Was es mit dem Titel auf sich hat, lässt sich auf die schnelle nicht erraten, aber auch hier spielt Craig Owens mit seinem ganzen Stimmenvolumen, so singt er mal hoch, mal etwas tiefer, zieht die Töne länger oder screamt was das Zeug hält. ” If I Cut my Hair, Hawaii will Sink” ist der Beweis dafür ,dass die Band am Sound der Platte festhält und keine großen Ausnahmen wagt, denn man denkt sich solangsam ob man dieses Lied nicht schon vor 10 Minuten gehört hat. “Intensity In Ten Cities” ist eine gefühlvolle Ballade, die auf diesem Album auf jeden Fall Pflicht ist, um das ganze etwas abwechslungsreicher zu machen. Der letzte Song “The Undertaker’s Thirst For REvenge Is Unquenchable” ist für mich das Highlight des Albums, denn wer auch immer der Undertaker ist, in diesem Lied hat jemand wirklich Durst, was sich in zahlreichen Screamparts und voluminösem Gesamtsound wiederspiegelt.

Während auf der Platte “All’s Well That Ends Well”, auf der Chiodos zeitweise noch etwas unbeholfen wirkten und dies mit einer gewissen rabiaten Ader zu überdecken versuchten, haben wir es im Fall von ‘Bone Palace Ballet’ mit einer Veröffentlichung zu tun, die von einer klaren Vision zeugt. Allerdings klingen einige Lieder indentisch, was ein Manko darstellt.

3 von 5 Punkten

Emo-Boy Hairstyle

Oktober 1, 2007 by admin  
Filed under Emo Mode

Es gibt verschiedene Emo Hairstyles (auch Emo Haare, Emo Haarstyle oder Emo Hair genannt). Ich werde nun auf die 2 häufigsten Emo Hairstyles eingehen. Grundlegend lässt sich sagen, dass bei Emo Frisuren alle Farben vertreten seien können und auch sind. Viele Emo Frisuren sind entweder komplett schwarz oder bilden mit schwarz eine Grundlage für Strähnchen und weitere Farbenspiele.

Haar Styling beim Emo Boy

Typ1 : Die Haare sind lang und fallen von einer Seite ins Gesicht. Von welcher Seite die Haare fallen spielt keine Rolle, es ist reine Geschmackssache, diese Entscheidung liegt natürlich, wie die ganze Frisur an sich, beim Träger. Meistens wird komplett auf Haargel, Haarwachs oder Haarspray verzichtet, allerdings glätten viele ihre Haare mit einem Glätteisen, oder glätten mit Ölen. Ein Beispiel für dieses Hair Styling ist die Band “Blessthefall”.

Typ2: Ungeglättet und wild. Eigentlich beschreibt das schon die Frisur. Die Frisur steht scheinbar ungeordnet in alle Richtungen ab, aber auch hier können Elemente, beispielsweise das ins Gesicht hängede Haar, wie oben, mit in die Frisur eingebunden werden. Anders als bei Typ1 wird bei bei diesem Style nicht beim Gebrauch von Wachs, Gel und Spray gespart. Das wilde Emo Haar muss sitzen und jeder Witterung stand halten! Ein Beispiel für diese Frisur dürfte Tokio Hotel Frontmann Bill sein, auch wenn er selbst kein Emo ist.